Women Circle - Gather & Connect 2026

Women Circle - Gather & Connect 2026

Ein Tag voller Verbindung, Kreativität und echter Begegnungen, an dem wir gemeinsam erfahren durften, wie schön es ist, wenn Frauen sich gegenseitig stärken und miteinander wachsen.

Mit unserem Gather & Connect Women Circle wollten wir einen Raum schaffen, in dem Frauen zusammenkommen können, ohne sich vergleichen oder miteinander konkurrieren zu müssen. Denn obwohl wir heute in vielen Bereichen unseres Lebens ständig von anderen Menschen umgeben sind, fehlen uns manchmal genau diese Räume, in denen wir uns wirklich Zeit füreinander nehmen, zuhören und Erfahrungen miteinander teilen.

Das Zusammenkommen von Frauen ist dabei nichts Neues. In vielen Kulturen und Gemeinschaften haben Frauen über Generationen hinweg Wissen und Erfahrungen miteinander geteilt, gemeinsam gearbeitet, füreinander gesorgt und sich durch unterschiedliche Lebensphasen begleitet. Vieles davon fand ganz selbstverständlich im Alltag statt. Und genau darin kann auch etwas sehr Heilsames liegen. Zu merken, dass andere Frauen ähnliche Gedanken, Unsicherheiten oder Erfahrungen kennen. Zuhören zu können, ohne sofort eine Lösung finden zu müssen. Sich gegenseitig zu bestärken und zu erleben, dass die Stärke oder der Erfolg einer anderen Frau nichts von der eigenen Stärke wegnimmt.

Denn wir haben als Frauen oft gelernt, uns miteinander zu vergleichen. Wer ist schöner, erfolgreicher, selbstbewusster oder weiter im Leben? Umso schöner finde ich Räume, in denen wir diese Konkurrenz bewusst ein Stück loslassen und uns ehrlich füreinander freuen können.

Unser Women Circle fand außerdem an einem besonderen Datum statt, dem 8.8., das als Lionsgate Portal bezeichnet wird. Rund um dieses Datum steht die Sonne im Zeichen Löwe und gleichzeitig wird eine besondere Bedeutung mit dem Stern Sirius verbunden. Symbolisch wird diese Zeit mit Selbstvertrauen, Kreativität, Ausdruck und der Frage verbunden, was aus uns heraus entstehen möchte.

Passend dazu beschäftigten wir uns mit Kreativität und damit, wie unterschiedlich sie aussehen kann. Kreativität bedeutet schließlich nicht nur malen, schreiben oder etwas gestalten. Sie kann überall dort entstehen, wo wir unserer eigenen Vorstellungskraft Raum geben und etwas auf unsere ganz persönliche Art ausdrücken.

Nach unserem gemeinsamen Input und den ersten Connection Games wurde es praktisch. Wir banden unsere eigenen Räucherbündel aus heimischen Wildkräutern und beschäftigten uns dabei auch mit den Pflanzen und ihrer traditionellen Verwendung. Jedes Bündel bekam eine eigene Intention mit auf den Weg.

Nach der gemeinsamen Jause ging es hinaus in den Wald. Dort entstand aus Blättern, Blüten, Ästen, Steinen und allem, was wir rund um uns fanden, Stück für Stück ein gemeinsames Waldmandala. Viele einzelne Teile wurden zu etwas Gemeinsamem und irgendwie passte genau das ziemlich gut zu diesem Tag.

Am Nachmittag übernahm Kate unseren Kreis. Nach Meditation und Atemübungen wartete eine kleine Überraschung auf die Gruppe. Eine gemeinsame Embodiment Session. Und auch hier durften wir unsere Komfortzone wieder ein Stück verlassen. Wir begannen ganz langsam, kamen immer mehr in Bewegung und ließen irgendwann die vorgegebenen Bewegungen ganz los. Kein richtig oder falsch, keine Choreografie und kein Anspruch darauf, wie etwas aussehen sollte. Einfach Musik, Körper und freie Bewegung. Gerade wenn man es nicht gewohnt ist, vor anderen Menschen einfach frei zu tanzen, kann das ganz schön viel Überwindung kosten. Umso schöner war es zu sehen, wie sich die Gruppe nach und nach darauf eingelassen hat.

Einer der für mich schönsten Momente des Tages war dabei unser gemeinsames Haarflecht Ritual.

Das Flechten von Haaren trägt in unterschiedlichen Kulturen und Traditionen symbolische Bedeutungen und wird unter anderem mit Verbindung, Gemeinschaft und Verbundenheit in Verbindung gebracht. Für unseren Kreis haben wir daraus ein ganz eigenes kleines Ritual des Gebens und Nehmens gemacht. Jede Frau durfte sich einer anderen anvertrauen und gleichzeitig selbst etwas weitergeben. Wir haben uns gegenseitig die Haare geflochten, uns Zeit füreinander genommen und damit noch einmal ganz bewusst gespürt, wie schön es sein kann, nicht immer nur zu geben, sondern auch anzunehmen. Strähne für Strähne wurde aus einzelnen Teilen etwas Verbundenes. Für uns ein wunderschönes Symbol für diesen ganzen Tag und für das, was einen Frauenkreis ausmachen kann. Jede von uns bleibt ganz sie selbst und trotzdem entsteht durch Begegnung, Vertrauen und gegenseitige Unterstützung etwas Gemeinsames. Es war ein sehr ruhiger und gleichzeitig besonderer Moment im Circle. Nach einem Tag voller Austausch, Kreativität, Bewegung und auch dem Verlassen der eigenen Komfortzone noch einmal füreinander da zu sein, Berührung zuzulassen und sowohl die gebende als auch die empfangende Rolle einzunehmen, hat sich wie ein wunderschöner Abschluss angefühlt.

Danach ließen wir den Tag gemeinsam beim Essen am Lagerfeuer ausklingen.

Für mich hat dieser Tag wieder gezeigt, warum solche Räume so wertvoll sein können. Nicht weil wir als Frauen alle gleich sind oder dieselben Erfahrungen machen, sondern weil wir einander zuhören, voneinander lernen, geben und annehmen und uns gegenseitig darin bestärken können, unseren eigenen Weg zu gehen.

Reminding each other that we never have to make ourselves smaller for someone else to shine