Breath & Speak - A Women´s Day Workshop 2026

Breath & Speak - A Women´s Day Workshop 2026

Ein Tag voller Mut, Verbindung und der Einladung, die eigene Komfortzone zu verlassen und der eigenen Stimme mehr Raum zu geben.

Wann hast du das letzte Mal richtig laut deine Stimme benutzt? Nicht nur gesprochen, sondern gerufen und Geräusche gemacht und dich dabei überhaupt nicht darum gekümmert, wie du auf andere wirkst?

Genau darum ging es bei unserem Breath & Speak Workshop. Sich etwas zu trauen. Die eigene Komfortzone ein Stück zu verlassen, sich zu zeigen und zu spüren, wie es sich anfühlt, der eigenen Stimme wirklich Raum zu geben.

Denn gerade laut zu sein kostet oft viel mehr Überwindung, als man zunächst denkt. Wir sind es gewohnt zu sprechen, aber sobald wir unsere Stimme anders einsetzen sollen, vielleicht einen ungewohnten Ton machen, lauter werden oder Emotionen hörbar werden lassen, kommt ganz schnell diese innere Hemmung. Was denken die anderen? Klingt das komisch? Mache ich mich gerade lächerlich? Und genau da wollten wir an diesem Tag ansetzen.

Wir starteten ganz ruhig mit einer gemeinsamen Meditation, Räuchern und einer persönlichen Intention für den Tag. Nach unserer Vorstellrunde und kleinen Connection Games ging es gemeinsam mit Michi von TopVoice in die erste Voice Session. Und genau hier zeigte sich, wie wichtig es ist, einen Raum zu haben, in dem man sich sicher genug fühlt, um sich überhaupt auf etwas Neues einzulassen.

Michi hat uns auf ihre unglaublich angenehme und spielerische Art Schritt für Schritt an unsere Stimmen herangeführt. Ohne Druck und ohne das Gefühl, etwas können oder richtig machen zu müssen. Wir haben ausprobiert, Geräusche gemacht, uns selbst und den anderen zugehört und dabei Stück für Stück die ersten Hemmungen abgelegt. Was sich am Anfang vielleicht noch ungewohnt oder sogar ein bisschen komisch angefühlt hat, wurde mit der Zeit immer selbstverständlicher.

Nach einer gemeinsamen Pause und einer Yogaeinheit ging es am Nachmittag noch einmal bewusst aus der Komfortzone. Wir wurden lauter, haben Emotionen zugelassen und uns immer mehr getraut, unsere Stimmen wirklich zu benutzen. Und irgendwann merkt man, wie befreiend es sein kann, nicht darüber nachzudenken, wie man gerade klingt oder auf andere wirkt, sondern einfach zu machen.

Besonders schön war für uns zu sehen, was passiert, wenn eine Gruppe diesen Schritt gemeinsam geht. Wenn eine Person sich ein bisschen mehr traut, macht es auch den anderen Mut. Plötzlich wird es leichter, laut zu sein, Raum einzunehmen und Dinge auszuprobieren, die man sich alleine vielleicht niemals getraut hätte.

Genau das war dieser Tag für uns. Kein Workshop darüber, wie eine Stimme klingen sollte, sondern ein Tag, an dem wir uns selbst ein kleines Stück mehr erlaubt haben. Uns zu zeigen. Uns auch mal komisch zu fühlen. Über uns selbst zu lachen. Grenzen auszutesten und vielleicht festzustellen, dass unsere Komfortzone doch ein bisschen größer sein darf, als wir bisher gedacht haben.

Our voice deserves to be heard. And so do you. 🤍